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Post startet prophylaktisches Corona-Testprogramm mit mehr als 10.000 Beschäftigten

Archivmeldung vom 26.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Michael Bührke / pixelio.de
Bild: Michael Bührke / pixelio.de

Die Deutsche Post wird als erster deutscher Konzern viele Tausend Mitarbeiter ohne konkreten Anlass auf Covid-19 testen lassen. Das sagte Vorstand Tobias Meyer der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Wir gehen über zu einer prophylaktischen Teststrategie. Wir werden deutlich mehr als 10.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten", sagte Meyer: "Unsere Betriebsärzte werden so voraussichtlich in einem Teil der 36 Paketzentren und möglicherweise auch Briefverteilzentren entsprechende Tests anbieten."

Die Post habe in Deutschland zuerst rund 4000 Mitarbeiter getestet, nachdem es in deren direktem Umfeld zu einer Infektion mit Covid-19 gekommen sei. Dabei habe es keine ungewöhnlichen Ergebnisse gegeben. Man habe aber auch rund 1000 Mitarbeiter in zwei Paketzentren rein vorsorglich testen lassen, obwohl es dort nur sehr wenige Fälle gegeben hatte. Unter diesen 1000 Getesteten hätten dann mehr als 20 ein positives Ergebnis gezeigt. "Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben", sagte Meyer. Daraus schließt er: "Wir müssen vermuten, dass wir mehr infizierte Menschen im Umkreis unserer Betriebsstätten haben als bisher vermutet. Wir werden nun systematisch in ausgewählten Betriebsstätten gemäß einer Risikoeinstufung testen lassen." Der Konzern werde die Ausgaben bezahlen, wobei er mit mindestens 130 Euro pro Test kalkuliert.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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