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Ischinger fordert Abzug taktischer Atomwaffen

Archivmeldung vom 02.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Ischinger Bild: Kai Mörk / wikipedia.org
Wolfgang Ischinger Bild: Kai Mörk / wikipedia.org

Unmittelbar vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich deren Vorsitzender Wolfgang Ischinger für einen Abzug der strategischen Atomwaffen aus Deutschland ausgesprochen. "Wenn es keine militärische Begründung mehr für taktische Nuklearsprengköpfe in Europa gibt, dann kann das nur heißen: Die Waffen müssen weg", sagte Ischinger im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die von den Befürwortern einer weiteren Stationierung angemahnte Lastenteilung bei der nuklearen Abschreckung in Europa lasse sich auch auf andere Weise sicherstellen. Nach unbestätigten Berichten lagern noch rund 20 taktische Atomwaffen in dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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