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Bouffier hat Zweifel an Ja der SPD zu Koalitionsvertrag

Archivmeldung vom 09.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Volker Bouffier 2013
Volker Bouffier 2013

Foto: Alexander.kurz
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat Zweifel, dass die SPD-Basis dem Koalitionsvertrag mit der Union zustimmen wird. Ob es eine Fortsetzung der großen Koalition geben werde, hänge von dem bevorstehenden Mitgliederentscheid der SPD ab, "den ich sehr kritisch sehe", schreibt Bouffier als CDU-Landesvorsitzender in einem Brief an die Parteimitglieder, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt.

Darin kündigt er ferner an, dass die CDU auf ihrem für den 26. Februar geplanten Bundesparteitag intensiv über den Koalitionsvertrag sprechen werde. Bouffier, der der engeren Verhandlungsgruppe angehörte, berichtet von einem "beinharten Ringen" mit der SPD in den Verhandlungen, die zu einer tragfähigen Vereinbarung für Deutschland geführt hätten. Er wisse aber um die Enttäuschungen in der Partei. Mit der Kritik werde jedoch "weit über das Ziel hinaus geschossen". Keineswegs habe die CDU leichtfertig das Finanzministerium aufgegeben. Es hätte nur die Möglichkeit gegeben, die Verhandlungen scheitern zu lassen, was monatelange Unsicherheit und politische Instabilität bedeutet hätte. "Sowohl innenpolitisch wie auch außenpolitisch wäre dies die schlechtere Alternative für unser Land und Europa gewesen."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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