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SPD-Politikerin Taubert warnt vor Neuauflage der Großen Koalition

Archivmeldung vom 08.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Heike Taubert (2016)
Heike Taubert (2016)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Interimsvorsitzende der SPD-Thüringen, Heike Taubert, hat ihre Partei vor einer Neuauflage der Zusammenarbeit mit CDU und CSU gewarnt. "Wir sind gegenüber einer Fortsetzung der Großen Koalition grundsätzlich äußerst skeptisch, was offensichtlich auch die Mehrheit der Bevölkerung so sieht", sagte Taubert der "Welt".

Die Thüringer SPD erwarte, dass die Sondierungsgespräche ergebnisoffen geführt werden. Die SPD-Thüringen hat als Landesverband per Beschluss einen Eintritt in eine Große Koalition abgelehnt. Taubert, die auch Finanzministerin in Thüringen ist, begründete ihre Skepsis vor einer Koalition mit der Union mit fehlenden Gemeinsamkeiten und speziell dem Auftreten der CSU. "Neben mangelnden inhaltlichen Schnittmengen lässt es auch das gegenwärtige Verhalten der CSU fragwürdig erscheinen, ob eine Große Koalition die notwendigen Gemeinsamkeiten aufbringt um Deutschland weiter voranzubringen." Taubert ist zurzeit kommissarische Vorsitzende des Landesverbands, weil sich Andreas Bausewein kürzlich von der Spitze zurückgezogen hat, um sich auf sein Amt als Erfurter Oberbürgermeister zu konzentrieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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