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Gysi hält den Wunsch nach einer neuen Partei für völlig überflüssig

Archivmeldung vom 16.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Parteien in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)
Parteien in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Vorsitzende der Europäischen Linken und frühere Bundestagsfraktionschef, Gregor Gysi, hat seine Partei vor der Gründung einer neuen Linken gewarnt. Zu entsprechenden Überlegungen seiner Amtsnachfolgerin Sahra Wagenknecht sagte Gysi der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post", gegen eine Sammlungsbewegung wäre nichts zu sagen. "Den Wunsch nach einer neuen Partei halte ich allerdings für völlig überflüssig. Eine neue Partei würde nur zersplittern, die Linke schwächen."

Wagenknecht hatte dem "Spiegel" auf die Frage zu ihren Vorstellungen von einer neuen linken Sammlungsbewegung gesagt, sie wünsche sich eine starke linke Volkspartei mit prominenten Persönlichkeiten. Zu seinem 70. Geburtstag (16. Januar) wünscht sich Gysi neben Stabilität für seine Partei für sich persönlich eine Reise durch die Welt: "Privat wünsche ich mir, unbedingt in meinem Leben noch Island und Grönland, Neuseeland und die französischen pazifischen Inseln mit einer Fahrt durch den Panamakanal und Costa Rica zu sehen." Es sei aber offen, ob er das mache. "Und ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die davon nicht einmal träumen können, weil sie es sich nicht leisten können."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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