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Brinkhaus kritisiert Umgang der Union mit Dieselkrise

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Aufkleber Dieselherz. Bild: "obs/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag/AfD-Fraktion im Landtag BRB"
Aufkleber Dieselherz. Bild: "obs/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag/AfD-Fraktion im Landtag BRB"

Im Umgang mit der Dieselkrise hat Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) Versäumnisse eingeräumt. "Im Nachhinein betrachtet hätte man früher und konsequenter handeln müssen", sagte Brinkhaus dem Nachrichtenmagazin Focus.

Sowohl der Betrug bei Software-Manipulationen als auch das Thema Luftreinhaltung in den Städten hätten die Verbraucher verärgert. Brinkhaus sprach sich dafür aus, weitere Anreize für neue Mobilitätsangebote zu setzen. "Zum Beispiel durch All-inclusive-Pakete mit Zugriff auf Elektrofahrzeuge für kurze Strecken, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren für lange Strecken und einem guten Mix aus öffentlichem Nah- und Fernverkehr", so der CDU-Politiker weiter. Die Union müsse sich wieder stärker auf die Umweltpolitik konzentrieren. Sie sei wegen der Finanzkrise, den außenpolitischen Herausforderungen und der Flüchtlingspolitik in den vergangenen Jahren in den Hintergrund getreten, sagte Brinkhaus dem Focus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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