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Tayfun Keltek für Unterricht von deutschen Kindern in Türkisch, Russisch und Polnisch an Grundschulen

Archivmeldung vom 08.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
In Deutschland gibt es wieder mehr jüngere Kinder: Die meisten davon sind Ausländer (Symbolbild)
In Deutschland gibt es wieder mehr jüngere Kinder: Die meisten davon sind Ausländer (Symbolbild)

Bild: Screenshot huffingtonpost.de Video: "Wie an deutschen Schulen das Potenzial tausender Migranten verspielt wird" / Eigenes Werk

Der Vorsitzende des Landesintegrationsrats, Tayfun Keltek, spricht sich dafür aus, an Grundschulen mehr Türkisch, Polnisch und Russisch zu unterrichten. "Ich bin dafür, den Englisch-Unterricht an Grundschulen ganz abzuschaffen - nicht nur in den ersten beiden Schuljahren. Am besten würden Fremdsprachen erlernt, wenn sie von Muttersprachlern vermittelt würden", sagte Keltek dem Kölner Stadt-Anzeiger.

"Etwa ein Drittel aller Kinder in NRW hat einen Migrationshintergrund. Sie sprechen zum Beispiel türkisch, russisch, polnisch. Für die deutschen Kinder wäre es einfacher, sie würden diese Sprachen erlernen. Und die Kinder mit Migrationshintergrund hätten mehr Zeit, sich auf das Deutsche zu konzentrieren", fügte Keltek hinzu. In Köln hätten 50 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund. "Sie wachsen zweisprachig auf. Es wäre besser, die Kenntnisse in der Muttersprache und in Deutsch zu vertiefen, dann fällt ihnen später auch das Englische leichter", sagte Keltek.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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