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Kühnert will Aufstockung der Nothilfen für Studenten

Archivmeldung vom 08.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Barney O´Fair / pixelio.de
Bild: Barney O´Fair / pixelio.de

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert sieht Nachholbedarf bei der Unterstützung von Studenten in der Coronakrise. "Das letzte Wort kann bei der Hilfe für Studenten nicht gesprochen sein", sagte Kühnert im RTL/n-tv-"Frühstart".

Die SPD habe gegenüber der Union zumindest einen Nothilfefonds für Studierende über 100 Millionen Euro durchgesetzt. "Ich gehe davon aus, dieser wird aufgestockt werden müssen", sagte Kühnert. Es stünden jetzt Regeln im Raum, wonach diejenigen für den Fonds nicht mehr als bedürftig gelten, die mindestens 500 Euro auf dem Konto haben.

"Das ist vorbei an der Lebensrealität von jungen Menschen", so der Juso-Vorsitzende. Das sei mehr als was WG-Zimmer heute in vielen Städten kosteten. Kühnert kritisierte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Studenten vor allem mit Darlehen helfen zu wollen. "Wenn die Leute ihre Studi-Jobs wiederhaben, werden sie zwei davon brauchen: Einen für den Lebensunterhalt und einen, um das Darlehen an die Bildungsministerin zurückzuzahlen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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