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Schröder dämpft Erwartungen an Familiensplitting

Archivmeldung vom 09.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kristina Schröder / Bild: bmfsj.de
Kristina Schröder / Bild: bmfsj.de

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Erwartungen an ein mögliches Familiensplitting gedämpft. "Wir werden über dem Wünschenswerten ganz sicher nicht das Machbare aus den Augen verlieren", sagte Schröder der "Welt am Sonntag". "Zweistellige Milliardenbeträge sind sicherlich unrealistisch". Mit dem Familiensplitting sei nicht mehr in dieser Legislatur zu rechnen. "Wir wollen das Modell zur Bundestagswahl vorlegen", sagte Schröder. "Damit ist klar, dass wir über ein Vorhaben für die nächste Legislatur sprechen."

Schröder bekräftigte zudem ihre Unterstützung für eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. Zugleich äußerte sie Verständnis für die Kontroverse in ihrer Partei. "Ehe und Familie sind für uns ein zentraler Wert. Deshalb ist es wichtig, bei solchen Diskussionen die Partei in ihrer Breite mitzunehmen", sagte Schröder. "Ich bin froh, dass die Gruppe derjenigen wächst, die es für genauso unterstützenswert halten, wenn zwei Frauen oder zwei Männer füreinander Verantwortung übernehmen."

Im gleichen Atemzug sprach sich Schröder für das volle Adoptionsrecht für Homosexuelle aus. Es sei zwar Konsens, dass es für ein Kind grundsätzlich gut sei, wenn es sowohl eine weibliche als auch eine männliche Bezugsperson habe, sagte Schröder: "Dennoch: Genauso wichtig sind stabile Verhältnisse, eine Zugewandtheit der Eltern - und all das können auch gleichgeschlechtliche Eltern leisten." Deshalb müsse es bei jeder Adoption eine Einzelfallprüfung geben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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