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Umfrage: De Maizière genießt von allen Kabinettsmitgliedern das höchste Ansehen

Archivmeldung vom 23.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Thomas de Maizière Bild: REGIERUNGonline / Fassbender
Dr. Thomas de Maizière Bild: REGIERUNGonline / Fassbender

Von allen Kabinettsmitgliedern genießt Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) das höchste Ansehen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag". Demnach sind 62 Prozent der Deutschen (und sogar 66 Prozent der SPD- und 63 Prozent der Grünen-Wähler) der Meinung, es wäre gut für Deutschland, wenn de Maizière über die Bundestagswahl 2013 hinaus im Amt bleibt. Nur 22 Prozent sagen, er solle ersetzt werden.

Auf Platz 2 steht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Auch wenn er im September 70 wird, wünschen sich 59 Prozent der Deutschen, dass der älteste Minister noch mal vier Jahre dranhängt. 32 Prozent sind der Meinung, Schäuble solle aufhören. Beliebtester CSU-Minister ist Hans-Peter Friedrich. Der Innenminister rangiert auf Platz 3, obwohl er zurzeit wegen der Verfassungsschutz- und NSU-Affäre zu kämpfen hat. 57 Prozent wollen Friedrich behalten, 25 Prozent ihn los haben.

Shooting Star im Kabinett ist Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Nach nur zwei Monaten im Amt gaben 55 Prozent an, Altmaier solle weiter machen. Nur 23 Prozent wollen, dass Altmaier 2013 aufhört.

Angesichts der Beliebtheit von de Maizière, Schäuble, Friedrich und Altmaier spricht Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner von einer "Renaissance der Ernsthaftigkeit". Schöppner sagte "Bild am Sonntag": "In Krisenzeiten kommen Politiker gut an, die überparteilich und an der Sache orientiert regieren. Der Show-Politiker vom Typ Gerhard Schröder hat da ausgedient."

Obwohl die schwarz-gelbe Koalition in allen Umfragen ohne Mehrheit bei den Wähler ist, wollen die Bundesbürger die klare Mehrheit der Minister behalten. Vier Kabinettsmitglieder würden die Deutschen allerdings gerne los werden. Unbeliebtestes Kabinettsmitglied ist nach der "Bild"-am-SONNTAG-Umfrage Wirtschaftsminister Philipp Rösler. 62 Prozent der Bundesbürger sagten, es wäre besser für Deutschland, der FDP-Chef würden seinen Platz im Kabinett 2013 räumen. Nur 25 Prozent wollen Rösler behalten. Ebenfalls los werden will eine Mehrheit der Deutschen Außenminister Guido Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel. 55 Prozent gaben an, Westerwelle solle seinen Platz räumen, 37 Prozent Niebel. Behalten wollen die FDP-Minister nur 37 Prozent (Westerwelle) beziehungsweise 32 Prozent. Unbeliebteste Ministerin der Union ist die jüngste im Kabinett, Familienministerin Kristina Schröder (34, CDU). 47 Prozent der Befragten sagen, es wäre besser, Schröder würde aufhören, nur 42 Prozent wollen sie weiter im Amt sehen.

Immerhin zwei FDP-Minister, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gesundheitsminister Daniel Bahr, wollen die Deutschen mehrheitlich weiter im Amt sehen. "Bahr beweist, dass man auch als FDP-Minister punkten kann - selbst wenn man ein eher unbeliebtes Ressort führt", sagte Emnid-Chef Schöppner.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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