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Hilfswerk fordert Beauftragten für Kinderrechte

Archivmeldung vom 15.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. (DKHW) setzt sich seit 1972 für die Verbreitung und Durchsetzung der Rechte von Kindern in Deutschland ein. Schwerpunkte des gemeinnützigen Vereins liegen in den Arbeitsfeldern Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie Bekämpfung von Kinderarmut.
Das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. (DKHW) setzt sich seit 1972 für die Verbreitung und Durchsetzung der Rechte von Kindern in Deutschland ein. Schwerpunkte des gemeinnützigen Vereins liegen in den Arbeitsfeldern Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie Bekämpfung von Kinderarmut.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat anlässlich des Internationalen Tages der Familie an diesem Freitag an die Bundesregierung appelliert, einen Beauftragten für Kinderrechte einzusetzen. In einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der Präsident der Organisation, Thomas Krüger: "Deutschland ist noch immer meilenweit davon entfernt, den Interessen und dem Wohl von Kindern Vorrang einzuräumen."

Krüger kritisierte, dass respektvoller Umgang mit Kindern in Deutschland an vielen Stellen fehle. Die Ausgestaltung der Schulen richte sich vor allem aus an Wissensvermittlung und Qualifikation für den Arbeitsmarkt. Auch über Kindertagesbetreuung werde zu sehr unter dem Blickwinkel diskutiert, feste Arbeitszeiten der Eltern abdecken zu können, beanstandete Krüger. Im Gegensatz zu den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention würden die Leistungen für junge Menschen sogar noch zurückgefahren. Die Kinder- und Jugendarbeit drohe wegen anderer Pflichtaufgaben in den Kommunen auf der Strecke zu bleiben. "Wir stellen an vielen Stellen Kürzungen von Mitteln und sinkende Qualität von öffentlichen Spielräumen fest", warnte das Hilfswerk.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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