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Familienunternehmer bezeichnen Mindestlohn als Pyrrhussieg für die Sozialdemokratie

Archivmeldung vom 09.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der Präsident des Verbandes, Lutz Goebel, bei den Familienunternehmer-Tagen 2013 in Berlin.
Der Präsident des Verbandes, Lutz Goebel, bei den Familienunternehmer-Tagen 2013 in Berlin.

Foto: Richygreek
Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutschen Familienunternehmer haben scharfe Kritik am gesetzlichen Mindestlohn geübt. Angesichts der 100-Tage-Bilanz sagte der Präsident des Verbands Die Familienunternehmer, Lutz Goebel, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe): "Der Mindestlohn ist ein Pyrrhussieg für die Sozialdemokratie. Es ging Frau Nahles bei dem Gesetz trotz aller Warnungen um Geschwindigkeit statt Gründlichkeit."

Dass ihr Gesetz vollkommen an der Lebenswirklichkeit in Unternehmen vorbeigehe, sei ihr dabei egal gewesen, so Goebel. Nun müssten die Unternehmer die Kastanien aus dem Feuer holen und mit einem Gesetz arbeiten, das nicht zu Ende gedacht worden sei. "Und die wirklich Leidtragenden sind am Ende des Tages die Arbeitnehmer." Goebel forderte, die Auswirkungen des Mindestlohns noch in diesem Jahr zu untersuchen und dafür zu sorgen, "dass wenigstens die bürokratischen Auswüchse auf ein erträgliches Maß reduziert werden".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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