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Gas-Lobby zweifelt an Habecks Zeitplan für LNG-Terminals

Archivmeldung vom 28.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gaspipeline (Symbolbild) Bild: Freepik / WB / Eigenes Werk
Gaspipeline (Symbolbild) Bild: Freepik / WB / Eigenes Werk

Die von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geplante Inbetriebnahme von mindestens zwei LNG-Terminals bis Jahresende könnte sich deutlich verzögern. Demnach halten es Branchenexperten für schwierig, die insgesamt Terminals bis Ende Dezember in Betrieb zu nehmen, schreibt die "Bild".

Frühester Termin sei März, hieß es. Grund sei unter anderem, dass mit der Bautätigkeit noch nicht begonnen wurde. Timm Kehler, Vorstand des Verbandes "Zukunft Gas", bestätigt die Sorgen und mahnt Habeck zur Eile. Zu "Bild" sagte Kehler: "Bislang kennen wir nur von einem dieser schwimmenden LNG-Terminals mit Wilhelmshaven eine klare Umsetzungsperspektive. Die geplanten stationären Terminals haben weiterhin keine abschließenden Investitionsentscheidungen. Hier und bei einigen weiteren regulatorischen Fragen benötigt die Branche endlich Klarheit."

Um im kommenden Jahr eine Kapazität von 13 Milliarden Kubikmetern Erdgas über die LNG-Terminals zu erreichen, müsse beim Auf- und Ausbau der Kapazitäten weiter Tempo gemacht werden, sagte Kehler.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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