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Vor Royal-Hochzeit: Deutsche bei Abschaffung der Monarchie gespalten

Archivmeldung vom 18.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Formen der Monarchie - Die Wahlmonarchie fehlt allerdings im Schaubild.
Formen der Monarchie - Die Wahlmonarchie fehlt allerdings im Schaubild.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen halten parlamentarische Monarchien generell nicht mehr für zeitgemäß. Laut Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv sind 54 Prozent der Befragten der Meinung, dass es grundsätzlich keine Monarchien mehr geben sollte. 39 Prozent der Bundesbürger halten dagegen eine parlamentarische Monarchie grundsätzlich noch für zeitgemäß.

Dabei sind die Anhänger von CDU/CSU (50 Prozent) und der FDP (48 Prozent) überdurchschnittlich häufig der Meinung, dass eine parlamentarische Monarchie mit einem Königshaus auch heute noch den Zeitgeist trifft. Während insbesondere die Anhänger der AfD (64 Prozent) sowie der Linkspartei (61 Prozent) dafür sind, dass Monarchien allgemein abgeschafft werden sollten. Eine parlamentarische Monarchie mit einem König/Königin in Deutschland lehnt mit 77 Prozent eine breite Mehrheit der Bundesbürger ab. Lediglich 17 Prozent der Befragten befürworteten dies auch für die Bundesrepublik. Insbesondere ältere Befragte ab 60 Jahren (86 Prozent) fänden es nicht gut, wenn es auch in Deutschland eine parlamentarische Monarchie mit einem Königshaus gäbe. Eine entsprechende Gefahr besteht derzeit nicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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