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FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff: "Merkel ist wahnsinnig nett und unprätentiös, doch ihre vierte Amtszeit ist wie bei Adenauer und Kohl eine zu viel"

Archivmeldung vom 02.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff
Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff

Bild: Pressefotos http://www.lambsdorffdirekt.de

Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Alexander Graf Lambsdorff wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, den richtigen Abgang verpasst zu haben. In einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" für 105'5 Spreeradio sagt Lambsdorff: "Ich bedaure, dass sie zur letzten Bundestagswahl nicht erkannt hat, dass sie in ihrer vierten Amtszeit keine Weichen mehr stellen kann." Lambsdorff: "Wie bei Adenauer und Kohl ist die vierte Amtszeit eines Kanzlers eine zu viel."

Alexander Graf Lambsdorff: "Wir werden uns vielleicht nach Merkels frühen Jahren sehnen, aber sicherlich nicht nach ihrem letzten Jahr."

Im Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" nimmt Lambsdorff auch zu seinen persönlichen Begegnungen mit der scheidenden CDU-Chefin Angela Merkel Stellung: "Sie ist wahnsinnig nett, witzig und angenehm unprätentiös. Und stolziert nicht wie manch ein männlicher Politiker mit breiten Schultern durchs politische Berlin. Doch ihre vierte Amtszeit ist eine zu viel."

Lambsdorff kritisiert, dass Merkel nur auf auf den Parteivorsitz verzichten will: "Dass sie sagt, sie fühle sich nicht in der Lage, ihre Partei zu führen, es reiche aber fürs Land, ist für mich nicht logisch." Der stellvertretende FDP-Fraktionschef ist sicher, dass Merkel die Amtszeit nicht bis 2021 ausfüllt: "Für neue Impulse braucht unser Land einen neuen Bundeskanzler. Wer auch immer neuer CDU-Chef wird, wird auch nach der Kanzlerschaft greifen."

Lambsdorff hofft, dass der oder die neue CDU-Chefin "Politik frischer und dynamischer gestaltet, mit Themen wie Bildung, Digitalisierung und Europa."

Zu SPD-Chefin Andrea Nahles sagt Lambsdorff im Gespräch mit "FRAGEN WIR DOCH!": "Sie hat einen phantasielosen Fahrplan für die weiteren Projekte der SPD in der Großen Koalition vorgelegt. Spätestens am Parteitag zur Europawahl Anfang Dezember wird die SPD in den Spiegel schauen und über den Verbleib in der Großen Koalition entscheiden."

Zu CSU-Parteichef Horst Seehofer sagt Lambsdorff: "Es ist völlig klar, dass Seehofer nicht bleiben kann."

Über eine mögliche Jamaika-Koalition: "Wenn CDU und CSU neue Köpfe an der Spitze haben und bereit sind, ein bisschen mutiger zu sein als vor einem Jahr, kann ich mir vorstellen, dass sich auch in Sachen Jamaika wieder etwas tut."

Quelle: MAASS-GENAU - Das Medienbüro (ots)

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