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Grüne fordern Fonds für Hardwarenachrüstungen

Archivmeldung vom 04.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat einen Fonds der Autohersteller für Hardwarenachrüstungen an Dieselfahrzeugen gefordert. "Wenn der Verkehrsminister die Hersteller nicht zu Hardwarenachrüstungen verpflichten will, dann muss er dafür sorgen, dass sie in einen Ausgleichsfonds einzahlen, aus dem die Hardwarenachrüstungen von manipulierten Dieseln bezahlt werden", sagte Baerbock der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Für mich ist klar: Die Autokonzerne, die betrogen haben, müssen zahlen", so die Grünen-Chefin. Sie bezeichnete es als "nach wie vor offen", dass die Autohersteller bei den Nachrüstungen mitmachen und dafür bezahlen. Das Volumen des Fonds richte sich nach den Städten mit Fahrverboten und der dortigen Anzahl betroffener Diesel-Pkw, sagte Baerbock. "Daher wäre es ja schon mal ein erster Schritt gewesen, wenn die 1,8 Milliarden Euro, die VW und seine Tochter Audi an Niedersachen und Bayern gezahlt haben, nicht den zwei Standortländern zugutegekommen wären, sondern den betroffenen Menschen in den besonders belasteten Städten."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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