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Klöckner will Arbeitslose und Asylbewerber bei Ernte einsetzen

Archivmeldung vom 20.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Immer mehr Arbeitsplätze gleichen Lohnsklaverei  mit Lohnsklaven (Symbolbild)
Immer mehr Arbeitsplätze gleichen Lohnsklaverei mit Lohnsklaven (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) schlägt die Abfederung fehlender Saisonarbeiter bei der Ernte durch den Einsatz von Asylbewerbern oder Arbeitslosen vor.

"Bei andauernden Schwierigkeiten, genügend Saisonarbeitskräfte zu bekommen, ist es sinnvoll, die Attraktivität der Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus für geeignete Arbeitskräfte im Inland und auch die Vermittlungstätigkeit zu erhöhen. Dieses Angebot sollte an Kurzarbeitende, aber auch an Arbeitslose und anerkannte Asylbewerber, die noch nicht über eine Arbeitserlaubnis verfügen, gerichtet sein", schreibt Klöckner in einem Brief an den Chef des Bundeskanzleramts, über den die "Bild" berichtet.

Darin macht die Ministerin Vorschläge, um "Engpässe in der Versorgung" zu vermeiden. Viele Erntehelfer kommen wegen geschlossener Grenzen nicht mehr nach Deutschland, 200.000 Helfer fehlen, Ernte-Ausfälle drohen, berichtet die Zeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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