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Joachim Paul: Wackel-Wüst (CDU) will nun doch Ruf des Muezzins - nur AfD konsequent!

Archivmeldung vom 25.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Joachim Paul, Mitglied im Bundesvorstand der Alternative für Deutschland. Bild: AfD - Alternative für Deutschland Fotograf: Alternative für Deutschland
Joachim Paul, Mitglied im Bundesvorstand der Alternative für Deutschland. Bild: AfD - Alternative für Deutschland Fotograf: Alternative für Deutschland

Seit dem Beginn des "Modellprojekts" der Stadt Köln, nämlich islamischen Gemeinden - darunter auch islamistisch orientierten und Erdogan-nahen - den Ruf ihres Muezzins zu erlauben, melden sich nun immer mehr Moscheen bei den Stadtvorständen.

In Gelsenkirchen ist die DITIB-Moschee nun im Ramadan sogar dazu übergegangen, den Ruf des Muezzins täglich ertönen zu lassen. Zuletzt sogar am Karfreitag, an dem nicht einmal die Kirchenglocken läuteten. Die viel beschworene Toleranz und das "Zeichen der Solidarität", unter welchem man das Recht beansprucht, deutsche Städte täglich mit dem Glaubensbekenntnis des Islams zu beschallen, ist wohl eine gesellschaftliche Einbahnstraße. Das Kölner "Modellprojekt" war, wie von der AfD bereits befürchtet, nur der Auftakt zu einer bundesweiten Muezzin-Ruf-Offensive. Jüngst gerierte sich plötzlich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als Kritiker und sagte, dass solche islamischen Machtdemonstrationen der "Integration nicht förderlich" seien.

Seltsam: im "Wahl-O-Mat" hat die CDU bei der Frage, ob Moscheegemeinden zum Freitagsgebet rufen dürfen sollten, zugestimmt. Das passt auch zum Verhalten der CDU-Ratsfraktionen in Köln und Koblenz - sie duckten sich beim Thema weg und bahnten oder bahnen so den Weg für diese Machtdemonstrationen. Auf dieser Art der politischen Rosstäuscherei hatten jüngst die nordrhein-westfälischen AfD-Politiker Enxhi Seli-Zacharias (Gelsenkirchen) und Christer Cremer (Köln) hingewiesen. Beide kandidieren für den Landtag. Inzwischen ruderte auch Wüst wieder zurück, der NZZ sagt er der Ruf des Muezzins könne Beitrag zur Integration sein. Nun also auf einmal doch.

Joachim Paul, Mitglied des AfD-Bundesvorstands: "Wackel-Wüst schielt nach Wählern und hat seine Kritik nun wieder korrigiert. Klipp und klar: wer nicht in der Nachbarschaft vom Muezzin beschallt werden und eine Machtdemonstration teilweise zweifelhafter Moscheegemeinden erleben will, muss zwischen Bielefeld bis Bonn AfD wählen. Nur die AfD lehnt diese Modellprojekte rundweg und konsequent ab. Die Bürger sollten wissen: wer CDU wählt, honoriert politische Rosstäuscher, die das Thema Einwanderung und Integration stets unter den Vorbehalt der Wahlkampftaktik stellen und Probleme und gravierende Fehlentwicklungen wie die Ausbreitung des Islamismus in NRW nicht bekämpfen, sondern moderierend begleiten und die Innere Sicherheit gefährden. Zu Gunsten des Treibens von Hasspredigern und Islamisten. Der Ruf des Muezzins ist eine Demonstration der Macht, er wird von islamistischen Gemeinden zudem als Aufruf zur Durchsetzung einer islamistischen Gesellschaft auf deutschem Boden betrachtet. Er stellt damit in letzter Konsequenz auch Gewaltenteilung, Demokratie und Frauenrechte lautstark in Frage. Die AfD vertritt darüber hinaus die Idee einer deutschen Leitkultur, das heißt: wir bekennen uns selbstverständlich zur freien Religionsausübung, lehnen aber hierfür nicht unabdingbar notwendige lautstarke religiöse Machtdemonstrationen ab. Deshalb bleibt es für die AfD heute und morgen dabei: Kein Ruf des Muezzins in unseren Städten!"

Quelle: AfD - Alternative für Deutschland (ots)

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