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Missstände in Jugendämtern: Städtetag beklagt "eklatanten Fachkräftemangel"

Archivmeldung vom 15.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Angesichts der Überbelastung in Jugendämtern appelliert der Deutsche Städtetag an den Bund und die Länder, die Ausbildungskapazitäten für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an den Fachhochschulen zu erhöhen. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Personalsituation im Bereich der Jugendhilfe sei in vielen Städten angespannt. "Dies liegt vor allem daran, dass es schwieriger wird, freie Stellen zu besetzen. In einigen Regionen gibt es einen eklatanten Fachkräftemangel."

Dedy forderte außerdem, Bund und Länder sollten die Kommunen auch bei der Finanzierung der Jugendämter stärker unterstützen. Die Ausgaben der Kommunen für Hilfen zur Erziehung steigen nach seinen Worten seit Jahren "dynamisch" an: von 5,6 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 12,2 Milliarden Euro im Jahr 2016. "Das heißt, in den vergangenen 10 Jahren haben sie sich etwa verdoppelt."

Dedy reagierte auf eine Studie der Hochschule Koblenz zu den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD). Demnach gibt es dort zu wenig Personal für zu viele Fälle, zu hohen Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand und eine unzureichende Ausstattung.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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