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Gröhe verteidigt Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge

Archivmeldung vom 02.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hermann Gröhe Bild: www.bilder.cdu.de
Hermann Gröhe Bild: www.bilder.cdu.de

Bundesgesundheitsminister Gröhe hat die Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung ab 01. Januar 2015 um 0,3 Prozentpunkte verteidigt. "Die Menschen wissen aus eigener Erfahrung: Diese Reform war nötig", sagte Gröhe der "Bild".

Dass zusätzliche Einnahmen in Höhe von 2,4 Milliarden Euro in konkrete Leistungsverbesserungen für Eltern, Nachbarn oder Bekannte gesteckt würden, könne so Gröhe, jeder verstehen. "Pflege geht jeden an." Gleichzeitig kündigte Gröhe eine weitere Veränderung der Pflegeeinstufung von Demenzkranken in der Zukunft an. "In einem zweiten Schritt werden wir die Pflegeeinstufung verbessern", sagte Gröhe der "Bild". "Über die Leistungshöhe entscheidet dann, was jemand noch selbst kann und wo er Unterstützung braucht - unabhängig ob durch Demenz oder körperliche Einschränkung. Die Vorarbeiten dazu laufen schon."

Gröhe warnt vor Gesundheits-Apps

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat vor der Nutzung von Gesundheits-Apps anstelle eines Arztbesuches gewarnt. "Gegen den informierten Patienten spricht erst einmal nichts", sagte Gröhe der "Bild". "Aber den Arztbesuch kann der Klick im Internet nicht ersetzen."

Tatsächlich gebe es manche Gesundheits-Apps, die helfen könnten, "sich zu orientieren", sagte Gröhe zu "Bild". Jedoch: "Andere sind eher Geschäftemacherei. Hier gibt es wachsenden Informationsbedarf", forderte Gröhe in "Bild". Angesprochen auf gute Vorsätze für das neue Jahr gab Gröhe bekannt, sich künftig "mehr bewegen" zu wollen. "Deswegen versuche ich zum Beispiel, häufiger die Treppe als den Aufzug zu nehmen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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