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Bosbach will CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur "in eine Hand legen"

Archivmeldung vom 10.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wolfgang Bosbach (2017)
Wolfgang Bosbach (2017)

Bild: Screenshot Video: "„Maischberger“ zu G-20-Gipfel" / Eigenes Werk

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat sich dafür ausgesprochen, den CDU-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur "in eine Hand zu legen". Er könne "nicht dazu raten", dass man sich "monatelang" mit der Frage der Kanzlerkandidatur beschäftige, sagte Bosbach am Montag dem Deutschlandfunk.

"Damit würden wir das Publikum nur erstens schwer irritieren, den potenziellen Bewerberkandidat am Ende beschädigen, und vor allen Dingen wären wieder einmal Personalfragen wichtiger als Sachfragen. Das war noch nie ein Erfolgsmodell", so der CDU-Politiker weiter. Zudem verlangte er eine "vorbehaltlose Unterstützung" für die Nachfolge des CDU-Vorsitzes. "Wenn man dann an der Spitze das Gefühl hat, weite Teile rufen nach Führung, wollen sich aber nicht gerne führen lassen, dann wird es schwierig, egal wer an der Spitze steht", sagte Bosbach.

Bezüglich der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen warnte er vor jeder Form einer Kooperation mit der AfD. "Wir kommen auch in große Probleme, wenn wir jetzt den Weg freimachen für einen Ministerpräsidenten der Linkspartei in Thüringen, denn wo, bitte, ist der fundamentale Unterschied zwischen Unterstützung, also aktive Wahl, und Weg freimachen?", so der CDU-Politiker. Wenn es keine Einigung auf die Parteien der Mitte gebe, sehe er "nur die Alternative einer Neuwahl".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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