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Freie Ärzteschaft: Ulla Schmidt öffnet Gesundheitskonzernen und Geschäftemachern Tür und Tor

Archivmeldung vom 20.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

"Jahrzehntelang wurden wir weltweit um unser Gesundheitssystem beneidet - jetzt wird es von Bürokraten, Geschäftemachern und Theoretikern zerstört", warnt Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft (FÄ): "Auch auf dem Hauptstadtkongress dominieren Gesundheitsökonomen mit undurchsichtiger Interessenslage und Geschäftemacher", kritisiert er anlässlich einer Protestaktion der Organisation auf dem Hauptstadtkongress am Mittwoch.

Die Betroffenen blieben auf der Strecke: Ärzte und Patienten würden von der Politik weder gefragt noch in die Planung mit einbezogen, sagt Grauduszus. Das sei aber auch kein Wunder: "Wenn den Bürgern klar gemacht würde, welche Zerstörung einer erprobten und belastbaren Infrastruktur gerade vorbereitet wird, hätten viele Politiker Schwierigkeiten, beim nächsten Mal erneut gewählt zu werden", sagt er: "Die Heuschrecken sind in das Gesundheitswesen eingefallen, sie werden nicht eher ruhen, bevor nicht möglichst viele Arztpraxen verschwunden sind und möglichst viele Kliniken sturmreif geschossen seien, damit Klinikkonzerne sie billig übernehmen könnten".

Es sei erstaunlich, dass ausgerechnet eine sozialdemokratische Ministerin die Steigbügelhalterin der Konzerne spiele, wundert sich Grauduszus: "Schmidts Politik öffnet den Klinikkonzernen Tür und Tor, sie schwächt staatliche Kliniken und freiberufliche Ärzte gleichzeitig und hilft dadurch den Großinvestoren und Konzernen massiv. Warum das ausgerechnet aus der Sozialdemokratie kommen muss verstehe ich absolut nicht", sagt er.

Die Freie Ärzteschaft e.V. ist der derzeit am schnellsten wachsende Verband niedergelassener Ärzte. Er ist Initiator und Motor der Ärzteproteste das Jahres 2006 und fordert ein wirklich zukunftsfähiges neues Gesundheitswesen.

Quelle: Pressemitteilung Freie Ärzteschaft e.V.

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