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Schulze droht vor Plastikgipfel gesetzliche Vorgaben an

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2018)
Svenja Schulze (2018)

Bild: SPD NRW

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat vor ihrem Gipfelgespräch mit Unternehmen, Umwelt- und Verbraucherverbänden zur Vermeidung von Plastik in Supermärkten notfalls gesetzliche Regelungen angedroht.

"Die Erfahrung zeigt, dass wir durch Freiwilligkeit manchmal ehrgeizigere Ziele setzen und diese viel schneller erreichen können als durch Zwang", sagte Schulze der Düsseldorfer "Rheinischen Post", betonte aber zugleich: "Dort wo wir mit freiwilligen Vereinbarungen nicht weiter kommen, kommen Anreize, Quoten und klare Regeln zum Einsatz".

Gemeinsam mit den Teilnehmern des Runden Tisches wolle sie konkrete Vereinbarungen treffen gegen die Plastikflut im Supermarkt. "Da geht es zum Beispiel um die dünnen Kunststoffbeutel für Obst und Gemüse und um die Folie, mit der die Bio-Gurke eingeschweißt ist. Hierfür gibt es längst Alternativen", so die Ministerin. "Und zwar nicht nur die Papiertüte, die, wenn sie nur einmal genutzt wird, auch nicht viel besser ist, sondern auch wiederverwendbare Netze, Banderolen oder Aufkleber oder neuerdings auch die Kennzeichnung der ,natürlichen Verpackung' von Obst und Gemüse durch 'Natural Branding'", sagte Schulze.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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