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Lammert: Auswüchse bei Manager-Gehältern gefährden soziale Balance

Archivmeldung vom 02.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Norbert Lammert Bild: CDU/CSU-Fraktion
Norbert Lammert Bild: CDU/CSU-Fraktion

Angesichts der teils exorbitant hohen Managerbezüge hat Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vor den anhaltend negativen Folgen einer aus den Fugen geratenen sozialen Balance in Deutschland gewarnt. In einem Interview "Leipziger Volkszeitung" meinte Lammert: "Nach meinem Eindruck ist sie in einer Reihe von Fällen erkennbar aus den Fugen geraten."

Er könne auch nur allen Beteiligten, den Unternehmen insbesondere, empfehlen, "das ernst zu nehmen und selber aufzugreifen". Denn die Erwartung an die Politik, dieses Thema zu regeln, führe bestenfalls zu zweitbesten Lösungen. "Aber zu glauben, man könne das Problem aussitzen und es erledige sich von selbst, wird sowohl durch die Einkommensentwicklung der letzten Jahre widerlegt, als auch durch die öffentlichen Reaktionen auf diese Entwicklung."

Mit Blick auf den vor gut einem Jahr als Bundespräsident gescheiterten Christian Wulff sagte Lammert, das Ende der Ära Wulff werde nachhaltig negative Folgen für die Besetzung politischer Ämter haben. "Die Erfahrungen, die Christian Wulff insbesondere in dieser Zeit hat machen müssen, möchte man niemandem wünschen", sagte Lammert. "Sie werden ganz sicher auch nicht als Ermutigung für die Wahrnehmung politischer Ämter wirken."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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