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Landkreistag fordert mehr Lieferungen für Impfzentren

Archivmeldung vom 12.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Reinhard Sager, Archivbild
Reinhard Sager, Archivbild

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat in der Impfkampagne einen stärkeren Fokus auf die Impfzentren gefordert. "Derzeit operieren die Impfzentren weit unterhalb ihrer möglichen Kapazitäten", sagte DLT-Präsident Reinhard Sager der "Rheinischen Post".

Sager weiter: "Wir benötigen mehr und verlässlichere Impfstofflieferungen, vor allem für Erstimpfungen. Die Impfzentren sollten priorisiert mit Impfstoff beliefert werden." Die Impfkampagne befinde sich derzeit in einer kritischen Phase. "Impfzentren mussten bereits tageweise schließen, weil angekündigte Liefermengen um tausende Dosen geringer ausfielen als angekündigt. Und in einigen Ländern kommt seit Wochen kein Biontech-Impfstoff mehr bei den Impfzentren an."

Teilweise seien nicht genug Dosen für die Priorisierungsgruppe 2 vorhanden und täglich würden sich die Wartelisten weiter füllen. "Das ist leider Woche für Woche zu beobachten und kann so nicht weitergehen. Zumal im Rahmen von Modellprojekten teilweise auch schon Betriebsärzte großer Konzerne mit Impfstoffen beliefert werden. Wenn sich daran nicht grundlegend etwas ändert, können die Impfzentren auch künftig ihre Kapazität nicht voll ausnutzen", sagte der DLT-Präsident. Die Impfzentren seien weiterhin erforderlich, da dort in kurzer Zeit viele Menschen geimpft werden könnten. "Sie schultern die Grundlast der Impfkampagne", so Sager.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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