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Städte und Gemeindebund NRW verlangt weiteren Rettungsschirm für Kommunen

Archivmeldung vom 17.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Betteln (Symbolbild)
Betteln (Symbolbild)

Bild: Helene Souza / pixelio.de

Die durch die Corona-Pandemie verursachten Schäden werden 2021 mit 1,34 Milliarden Euro laut einer Prognose mehr als doppelt so hoch ausfallen wie im Vorjahr. Das geht aus der aktuellen Haushaltsumfrage unter den Mitgliedskommunen des Städte- und Gemeindebundes NRW hervor, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt.

"Die Zahlen sind alarmierend", warnte Hauptgeschäftsführer Christof Sommer im Gespräch mit unserer Zeitung. Bund und Land müssten handeln, sonst geht den Städten und Gemeinden "die Luft aus." Der Ergebung zufolge schaffen nur noch 70 von 360 befragten Kommunen einen echten Haushaltsausgleich ohne Reduzierung ihres Eigenkapitals, wie ihn das Haushaltsrecht vorschreibt, also knapp 20 Prozent. Weitere 195 Kommunen (54,16 Prozent) erreichen einen fiktiven Haushaltsausgleich nur durch eine weitere Reduzierung ihres Eigenkapitals. "Die Entwicklung ist alarmierend", betonte Christof Sommer. "Trotz der Hilfen von Bund und Land aus 2020 geraten Kommunen finanziell zunehmend in eine bedrohliche Schieflage."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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