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GIZ-Chefin Gönner im Amt bestätigt

Archivmeldung vom 10.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tanja Gönner Bild:  IASS Potsdam - Chiussi/Agentur StandArt, on Flickr CC BY-SA 2.0
Tanja Gönner Bild: IASS Potsdam - Chiussi/Agentur StandArt, on Flickr CC BY-SA 2.0

Tanja Gönner (CDU), seit 2012 Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), ist für weitere drei Jahre im Amt bestätigt worden. Der 20-köpfige Aufsichtsrat der GIZ - gebildet unter anderem aus Vertretern des Bundestags, mehrerer Ministerien sowie der Mitarbeiter - habe ihr Mandat "einstimmig verlängert", sagte die 45-Jährige dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Nach dem Wechsel der früheren baden-württembergischen Umwelt- und Verkehrsministerin an die GIZ-Spitze hatte es in der Organisation Kritik gegeben. Dazu sagte Gönner rückschauend, in einem großen Unternehmen könne es "auch unterschiedliche Sichtweisen geben". Nach der Fusion verschiedener Einrichtungen der staatlichen Entwicklungshilfe durch den früheren Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) sei die GIZ mit der organisatorischen Umsetzung "unglaublich gut vorangekommen", so Gönner weiter. "Heute ist das Verständnis "Wir sind die GIZ" weit verbreitet."

Gönner zeigte sich erfreut über den Plan von Niebels Nachfolger Gerd Müller (CDU), der GIZ-Mitarbeiter künftig als zivile "schnelle Eingreiftruppe" (Weißhelme) in Krisengebiete entsenden will. "Wir freuen uns über das Vertrauen des Ministers und sind dafür gut gerüstet." Einen genauen Termin bis zur Aufstellung der neuen Organisationseinheit nannte Gönner nicht. "Gerade war Minister Müller in Westafrika und hat Gespräche mit den Partnern vor Ort geführt. Im Lichte dieser Erfahrungen sollen die Einzelheiten geplant und dann zügig umgesetzt werden."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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