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Lambsdorff: Stützungskäufe durch EZB heizen Inflation an

Archivmeldung vom 03.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare

Der Chef der FDP im Europaparlament, Alexander Graf Lambsdorff, warnt vor den avisierten Anleihekäufen durch die Europäische Zentralbank. "Stützungskäufe der EZB sind nicht mit einem Anreiz für Reformpolitik und Strukturreformen verbunden. Deswegen drohen die angekündigten Ankäufe die Inflation anzuheizen", sagte Lambsdorff der "Welt".

Allerdings warnte der FDP-Politiker auch davor, zur Lösung der Krise nur auf langfristig wirksame Instrumente zu bauen. "Wir können auf eine kurzfristige Krise nicht ausschließlich mit dem Hinweis auf langfristig wirksame Strukturreformen reagieren. Deswegen braucht es einen Schuldentilgungspakt, bei dem es Bedingungen gibt und sogar Sicherheiten hinterlegt werden müssen."

Lambsdorff betonte, dass die FDP auch weiterhin für die Rettung des Euro stimmen werde - allerdings unter Bedingungen. "Für die FDP gehören Haftung und Risiko zusammen, das ist der Kern der sozialen Marktwirtschaft. Die Anreize für verantwortungsvolle Haushaltspolitik und Strukturreformen in den Nehmerländern dürfen nicht verwässert werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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