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AfD-Kandidaten im Polizeidienst sollen sich von Höcke distanzieren

Archivmeldung vom 22.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Polizisten - Symbolbild
Polizisten - Symbolbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, hat AfD-Kandidaten im Polizeidienst aufgefordert, auf Distanz zum rechtsnationalen "Flügel" um den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zu gehen. "Jeder Beamte schwört auf die Verfassung. Dieser Eid verpflichtet, sich an Regeln zu halten. Er verträgt sich nicht mit Zweifeln des Verfassungsschutzes am rechtsnationalen `Flügel` um Björn Höcke", sagte Malchow dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hatte den "Flügel" vor einer Woche offiziell zum Verdachtsfall erklärt. Seitdem kann der Inlandsgeheimdienst auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln gegen den "Flügel" vorgehen.

In Thüringen stehen fünf Polizisten als Kandidaten auf der 38-köpfigen AfD-Landesliste. Höcke ist Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 27. Oktober. "Ich erwarte, dass sich jeder Polizist, der für die AfD antritt, klar von Höcke und dessen `Flügel` distanziert", sagte d er Gewerkschaftschef dem RND.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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