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Unionsfraktionschef Kauder gegen Schlussstrich bei Aufarbeitung der SED-Diktatur

Archivmeldung vom 22.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Volker Kauder Bild: Laurence Chaperon - volker-kauder.de
Volker Kauder Bild: Laurence Chaperon - volker-kauder.de

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hält die Aufarbeitung der SED-Diktatur weiter für nötig und hat einen Schlussstrich abgelehnt. "Jedes Land muss seine Geschichte kennen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Unsere Demokratie ist der Gegenentwurf zum Zivilisationsbruch durch das Unrechtsregime der Nationalsozialisten und zur unmenschlichen SED-Diktatur. Das darf sich nie wiederholen."

Kauder fügte hinzu: "Dazu müssen wir aber auch wissen, wie die SED-Diktatur war. Gerade die jüngere Generation hat darüber nur wenige Kenntnisse. Außerdem sind wir den vielen Opfern der SED-Herrschaft die Erinnerung schuldig. Einen Schlussstrich darf es auch unter die SED-Diktatur nicht geben." Kauder äußerte sich angesichts der heutigen Bundestags-Debatte über den Regierungsbericht zum Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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