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Ex-SPD-Chef Gabriel kritisiert Parteispitze wegen Kaufprämien-Blockade scharf: "Grün-Populistische Politik"

Archivmeldung vom 06.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
SPD will Grüner werden... (Symbolbild)
SPD will Grüner werden... (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seinen Nachfolgern Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans vorgeworfen, die Beschäftigten der Automobilindustrie im Stich zu lasen. Mit Blick auf die kategorische Ablehnung einer Kaufprämie für Diesel- und Benzinautos in den Verhandlungen mit der Union über ein Konjunkturpaket verprelle die SPD ihre frühere Stammklientel.

"Nach den Beschäftigten der Energiebranche gibt die Sozialdemokratie mit ihrer eher grün-populistischen Ablehnung von Fördermitteln für die Autoindustrie den nächsten Teil ihrer klassischen Wählerschaft auf", sagte Gabriel dem Tagesspiegel.

"Klimapolitik ist ihr inzwischen wichtiger als die Interessenvertretung von Arbeitnehmern." Immer weniger Mitglieder in den Führungsebenen der SPD hätten "noch irgendwie eine eigene berufliche, politische oder soziale Erfahrung mit industrieller Produktion oder mit Gewerkschaften", kritisierte Gabriel eine zunehmende Abkopplung von Arbeiternehmerinteressen.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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