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Bundesbank-Präsident warnt Bundesregierung vor Bargeld-Begrenzung

Archivmeldung vom 05.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Jens Weidmann Bild: Deutsche Bundesbank
Dr. Jens Weidmann Bild: Deutsche Bundesbank

Die Bundesbank lehnt die von der Bundesregierung geplante Grenze für Bargeldzahlungen kategorisch ab: "Es wäre fatal, wenn die Bürger den Eindruck bekämen, dass ihnen das Bargeld nach und nach entzogen wird", sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann der "Bild". "Der Bürger soll selbst entscheiden können, ob er lieber Bargeld nutzen oder bargeldlos bezahlen möchte."

Weidmann erklärte, die Regierung dürfe bei der "Diskussion über Barzahlungen nicht vergessen, dass Banknoten das einzige gesetzliche Zahlungsmittel" seien.

Der Bundesbank-Präsident wandte sich damit gegen die Pläne der Regierung, künftig nur noch Barzahlungen bis 5.000 Euro zuzulassen. Eine Abschaffung des Bargelds wäre aus geldpolitischer Sicht "nicht die angemessene Antwort auf die Herausforderung des Niedrigzinsumfeldes", so Weidmann. "Wir sollten vielmehr darüber diskutieren, wie das Wirtschaftswachstum dauerhaft gestärkt wird, damit die Zinsen auch wieder steigen können."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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