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Gewerkschaft: Vollverschleierte Mädchen nicht ausschließen

Archivmeldung vom 23.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Burkaträgerinnen Bild: Steve Evans
Burkaträgerinnen Bild: Steve Evans

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt davor, vollverschleierten Mädchen und Frauen den Zugang zum Schulunterricht zu erschweren. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Ilka Hoffmann aus dem GEW-Hauptvorstand: "Ein Verbot der Vollverschleierung ist der vollkommen falsche Weg.

Wir dürfen Frauen nicht nur deswegen von Bildung ausschließen, weil sie Burka oder Nikab tragen." Schule sei für vollverschleierte Mädchen aus strengkonservativen islamischen Haushalten oft die einzige Möglichkeit, Kontakt zu Gleichaltrigen aufzunehmen.

"Im Unterricht kann sich das Selbstbewusstsein herausbilden, das nötig ist, um entgegen der Familientradition den Schleier abzunehmen", so Hoffmann. "Einen solchen Transformationsprozess müssen wir fördern, nicht behindern."

Anders sei es bei Lehrkräften, die vollverschleiert unterrichten wollen. "Das geht nicht. Lehrerinnen haben Vorbildfunktion und repräsentieren den Staat. Eine Burka oder ein Nikab geht da nicht", so Hoffmann, die bei der GEW für den Bereich Schule zuständig ist.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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