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Steinbach: Spatenstich für Tesla-Fabrik im März

Archivmeldung vom 02.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jörg Steinbach (2018)
Jörg Steinbach (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) geht davon aus, dass der US-Elektroautohersteller Tesla noch im März mit dem Bau seiner Fabrik in Grünheide beginnen wird. "Wir rechnen im Lauf der zweiten Märzhälfte mit dem Spatenstich", sagte Steinbach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

 "Ich würde mir wünschen, dass Elon Musk dafür nochmal nach Deutschland kommt. Das wäre für die Menschen vor Ort ein wichtiges Signal." Möglichst bis zum Sommer solle die endgültige Genehmigung vorliegen. "Dann müssen wir nochmal mit Klagen rechnen", sagte Steinbach zum weiteren Zeitplan. Er ist überzeugt, dass Tesla an seinen Plänen festhält. "Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fabrik kommt, liegt aus meiner Sicht bei 90 Prozent. Tesla hat schon so viel in das Projekt investiert, dass es sehr aufwendig und teuer wäre, doch woandershin zu gehen."

Nach den Plänen des Unternehmens soll die Produktion im Juli 2021 starten. Zur finanziellen Unterstützung des Landes sagte Steinbach: "Theoretisch könnte Tesla rund 280 Millionen Euro Förderung vom Land bekommen. Wie viel es am Ende tatsächlich wird, entscheidet die EU-Kommission."

Ein "nicht zu unterschätzender Teil" der bis zu 12.000 Mitarbeiter wird nach Einschätzung von Steinbach aus Polen kommen. Zu den Arbeitsbedingungen sagte er: "Wir haben Tesla von Anfang an gesagt, dass von einem Unternehmen dieser Größenordnung erwartet wird, dass es sich der Mitbestimmung und Tarifverträgen stellt. Und ich gehe fest davon aus, dass Tesla das auch tun wird." Steinbach setzt darauf, dass weitere Unternehmensansiedlungen folgen. "Ich hoffe, dass man in zwanzig Jahren auf Brandenburg so schaut wie heute auf Bayern, dass wir dann unter den Top 3 der Bundesländer sind."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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