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Sonntagsfrage im ARD-DeutschlandTrend: Abstand zwischen Union und SPD wächst

Archivmeldung vom 06.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

In der Sonntagsfrage des ARD-DeutschlandTrends kommt die Union auf 37 Prozent (+2 im Vergleich zum Vormonat). Die SPD erreicht 20 Prozent (-2). Die Linke erreicht 9 Prozent (+/-0), die Grünen ebenfalls 9 Prozent (-2). Die FDP kommt auf 5 Prozent (+/-0) und die AfD auf 15 Prozent (+2). Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.505 Wahlberechtigte bundesweit befragt.

40 Prozent der Befragten halten das Thema Flüchtlinge und Zuwanderung für das wichtigste politische Thema, um das sich die Bundesregierung in diesem Jahr kümmern sollte (offene Frage ohne Vorgaben). Das sind 26 Punkte weniger als im Januar 2016.

11 Prozent halten den Themenkomplex Innere Sicherheit und Terrorgefahr für das wichtigste Thema (+9 Punkte im Vergleich zu Januar 2016). 7 Prozent halten den Themenkomplex Soziales bzw. soziale Gerechtigkeit für das wichtigste politische Thema, um das sich die Bundesregierung in diesem Jahr kümmern sollte (+6 im Vergleich zu Januar 2016). Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.

51 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden (+4 Punkte im Vergleich zum Vormonat). 48 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden (-4). Erstmals seit einem Jahr hat sich das Verhältnis umgekehrt. Seit Januar 2016 war die Bevölkerung in jeder Befragung des ARD-DeutschlandTrends mehrheitlich unzufrieden.

Auf Platz eins der Liste der beliebten Politiker liegt Außenminister Frank-Walter Steinmeier. 78 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden (-1 Punkt im Vergleich zum Vormonat). Ihm folgt Finanzminister Wolfgang Schäuble mit 63 Prozent Zustimmung (-3). Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, erreicht 57 Prozent Zustimmung (+/-0).

Mit der Arbeit von Innenminister Thomas de Maizière sind 57 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden (+7). Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt auf 56 Prozent Zustimmung (-1). Der Parteivorsitzende der Grünen Cem Özdemir erreicht 48 Prozent Zustimmung (-6).

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer legt um 4 Punkte zu und kommt auf 45 Prozent Zustimmung. Mit der Arbeit von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sind 43 Prozent (+/-0) der Befragten zufrieden bzw. sehr zufrieden.

Befragungsdaten

- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
- Fallzahl: 1.005 Befragte, Sonntagsfrage: 1.505 Befragte
- Erhebungszeitraum: 2.1. bis 3.1.2017, Sonntagsfrage 2.1. bis 4.1.2017
- Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
- Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 5 Prozent; ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Quelle: ARD Das Erste (ots)

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