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Lindner verlangt anderen Umgang mit AfD

Archivmeldung vom 07.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0

FDP-Chef Christian Lindner hat einen anderen Umgang mit der AfD gefordert. "Man macht die AfD nicht klein, indem man sich auf ihr Niveau herabbegibt", sagte Lindner am Sonntag beim traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart. "Demokratie hat auch etwas mit Stil zu tun." Man brauche eine "harte Auseinandersetzung in der Sache", forderte er.

Zugleich kritisierte der FDP-Chef den Ton der anderen Bundestagsparteien in der Auseinandersetzung mit der AfD. Lindner zog eine positive Bilanz des Jahres 2018. Die FDP sei gestärkt aus dem vergangen Jahr herausgegangen, sagte er. Zudem schaue er mit Optimismus auf die nächsten Meilensteine. Dabei sprach er unter anderem die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg an. Unterdessen rief die designierte FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Nicola Beer, zu Reformen der Europäischen Union auf. "Es ist an der Zeit, dieses Europa besser zu machen", sagte sie.

"Chancen nutzen" müsse das Motto des Jahres 2019 sein. Die aktuelle FDP-Generalsekretärin kündigte an, dass die Liberalen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron für ein "Europa der Reformen" zusammenarbeiten wollen. Das Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar ist traditionell der politische Jahresauftakt der FDP.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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