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Bundesbank-Präsident Weidmann sieht EZB in der Klemme

Archivmeldung vom 19.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main
Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main

Foto: Bjweeks
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, sieht die Europäische Zentralbank in der Klemme. Die Notenbank werde zur Gefangenen der Politik, wenn sie Staatsanleihen kaufe, sagte Weidmann in einem Gespräch mit der F.A.Z. Denn dann würde es schwer, Geldpolitik zu betreiben. Mit diesen Worten kommentierte Weidmann den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, das Verfahren über die Euro-Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen.

Zum brisanten Vorschlag der Bundesbank, private Vermögen abzuschöpfen, bevor ein Staat in die Pleite rutscht, sagte Weidmann: Die Bundesbank trete nicht für eine Vermögensabgabe oder gar eine Vermögensteuer ein. Doch dürfe man in der Währungsunion in einer Notsituation einen Eigenbeitrag der Steuerzahler des betreffenden Landes verlangen, bevor nach Hilfen von anderen Ländern gerufen werde. "Für Deutschland schlägt die Bundesbank sicher keine Vermögensabgabe vor", fügte Weidmann an.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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