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Laschet kritisiert Ebert-Studie scharf

Archivmeldung vom 29.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die von der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichte Studie über Rechtspopulismus in Deutschland scharf kritisiert. "Man muss gegen die echten Rechtspopulisten kämpfen, aber nicht solche Studien machen", sagte Laschet am Montag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen".

Denn wenn jeder als rechtspopulistisch gelte, der sage, sich an Recht und Ordnung zu halten, "dann schwächt das den Kampf gegen Rechtspopulisten", sagte der NRW-Ministerpräsident. Er habe sich über die Studie "geärgert" und "gewundert". Sofern es auch Absicht gewesen sei, dass die Studie der SPD im Wahlkampf helfen solle, "hat das eher geschadet", sagte Laschet. Weiter verteidigte Laschet auch die Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), im Europawahlkampf der CDU nur eine Nebenrolle einzunehmen: "Sie würde alles überlagern, wenn sie auftritt", sagte Laschet in der "Bild"-Sendung. "Alle beklagen, dass Manfred Weber noch nicht so bekannt ist. Er wird nicht bekannter, wenn er nur im Schatten der Kanzlerin steht", sagte der NRW-Ministerpräsident weiter. Gleichzeitig stellte Laschet mit Blick auf Merkel klar: "Ich glaube, dass sie ein Pfund ist im Wahlkampf."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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