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Rehlinger: Nicht in vergiftete Debatte um Tempolimits verbeißen

Archivmeldung vom 22.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Anke Rehlinger (2017)
Anke Rehlinger (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Anke Rehlinger (SPD), warnt in der Debatte über ein Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen vor überzogenen Erwartungen.

"Im Sinne der Verkehrssicherheit bin ich eher für kluge Lösungen an Unfallschwerpunkten als sich in einer vergifteten Diskussion um generelle Tempolimits zu verbeißen", sagte die saarländische Verkehrsministerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Es nützt nichts, die gesamte Verkehrspolitik auf die hochemotionale Diskussion über ein Tempolimit zu verengen." Rehlinger sagte jedoch, höhere Geschwindigkeiten würden die Unfallgefahr und das Risiko lebensgefährlicher Verletzungen erhöhen. In jedem Fall müsse der Verkehrssektor zu den allgemein anerkannten Klimaschutzzielen beitragen, dafür brauche es eine Gesamtstrategie für die Zukunft der Mobilität zum Beispiel mit Förderung innovativer Antriebe und Batteriefertigung, vernetzten Verkehren sowie verbessertem Nah - und Radverkehr, so die SPD-Politikerin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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