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Merkel sieht trotz Kritik CDU-Rückhalt für Flüchtlingspolitik

Archivmeldung vom 12.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Angela Merkel (6. März 2012)
Angela Merkel (6. März 2012)

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-at
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trotz der Kritik aus den eigenen Reihen geht Kanzlerin Angela Merkel (CDU) davon aus, dass ihre Partei weiter hinter ihr steht. "Ja, davon bin ich fest überzeugt. Dass es auch CDU-Mitglieder gibt, die sich damit schwertun, wundert mich nicht", sagte Merkel der "Bild". "Wir sind die große Volkspartei, in der es schon immer mehrere Strömungen gab: die liberale, die christlich-soziale und die konservative." Sie müsse jedoch alle Strömungen vertreten.

"Daraus ergeben sich unterschiedliche Ansätze, das kann auch Diskussionen ergeben, die eine Volkspartei wie die CDU aber aushält. Als Parteivorsitzende ist es meine Aufgabe, die verschiedenen Strömungen wieder zusammenzuführen. Kritik muss ich hinnehmen, denn so wie Erfolge oft als meine Erfolge präsentiert werden, obwohl viele andere Menschen daran mitgearbeitet haben, so gelten ungelöste Probleme auch als meine Probleme."

Von sinkenden Umfragewerten lasse sie sich jedoch nicht beeindrucken, sagte Merkel: "Umfragen sind nicht mein Maßstab. Schauen Sie sich doch einmal meine Umfragewerte der letzten Jahre an. Wie sie beim Irak-Krieg waren, wie sie erst bei der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke waren und dann bei der Abschaltung. Mein Maßstab ist die Aufgabe, die ich als Bundeskanzlerin habe: die Probleme zu lösen. Und darauf konzentriere ich mich voll und ganz. Jedes Kanzlerjahr hat seine eigene Herausforderung."

Merkel könne sich zudem nicht vorstellen, bei sich zu Hause Flüchtlinge aufzunehmen, sagte die Kanzlerin gegenüber der Zeitung: "Auch wenn ich großen Respekt für die Menschen habe, die das tun, könnte ich mir das für mich derzeit nicht vorstellen. Ich sehe es außerdem als meine Aufgabe an, alles zu tun, dass der Staat dieser Aufgabe so vernünftig wie möglich nachkommen kann."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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