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Berichte: AKK will CDU-Vorsitz bald abgeben

Archivmeldung vom 10.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Annegret Kramp-Karrenbauer (2019)
Annegret Kramp-Karrenbauer (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer strebt offenbar keine Kanzlerkandidatur mehr an und will auch den CDU-Vorsitz zeitnah wieder abgeben. Das berichten am Montagmorgen mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf CDU-Kreise.

Die CDU-Politikerin wolle im Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben, berichtet unter anderem das ARD-Hauptstadtstudio. Focus-Online berichtet unterdessen, dass die CDU-Vorsitzende den Schritt im Parteipräsidium damit begründet habe, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur in eine Hand gehörten. Alles andere schwäche die CDU. Dem Vernehmen nach gab es einen Autoritätsverlust. Es wird erwartet, dass Kramp-Karrenbauer sich im Laufe des Tages bei einer Pressekonferenz zu ihrer Entscheidung äußert.

Europa-Staatsminister nennt AKK-Rückzug "beunruhigend"

Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) hat den offenbar geplanten Verzicht der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz als "beunruhigend" bezeichnet.

"Die Erschütterungen gehen weiter", schrieb der SPD-Politiker am Montagvormittag bei Twitter und äußerte sich damit als eines der ersten Regierungsmitglieder zu dem Schritt der CDU-Chefin.

"Es wird nach dem angekündigten Rückzug von AKK noch ungewisser, ob anständige Demokratinnen und Demokraten parteiübergreifend zusammenstehen im Kampf für Demokratie und gegen Nationalismus", fügte er hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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