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Merkel bereitete sich mit „Playboy“ auf Treffen mit Trump vor

Archivmeldung vom 20.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Auf Dienstreisen nutzt Bundeskanzlerin Merkel die Zeit im Flugzeug, um Unterlagen durchzuarbeiten. Bild: angela-merkel.de - Laurence Chaperon
Auf Dienstreisen nutzt Bundeskanzlerin Merkel die Zeit im Flugzeug, um Unterlagen durchzuarbeiten. Bild: angela-merkel.de - Laurence Chaperon

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor ihrem ersten offiziellen Treffen mit US-Präsident Donald Trump eine Ausgabe des Männermagazins „Playboy“ gelesen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Kanzlerin schon vor Wochen aus dem Magazin „ein älteres Interview mit Trump von 1990 kommen lassen, weil es bis heute offenbar besondere Aussagekraft über den Menschen und den Geschäftsmann Trump besitze“.

Vor einigen Jahren soll sich Merkel unter anderem vor dem ersten Treffen mit dem früheren französischen Staatschef Nicolas Sarkozy Louis-de-Funès-Filme angesehen haben. Auf diese Weise habe sich die Kanzlerin auf „dessen zappeliges Temperament“ eingestellt.

Das erste Treffen des US-Präsidenten mit der Bundeskanzlerin hatte am 17. März stattgefunden. Wie berichtet wurde, hatte Trump Merkel dabei vor laufenden Kameras im Weißen Haus den Handschlag verweigert. Als Journalisten laut Medien bei einem Fototermin nach dem Treffen um ein Händeschütteln baten und Merkel Trump danach fragte, ignorierte der US-Präsident das einfach und lächelte weiter. Merkel machte als Reaktion ein schiefes Gesicht.

Am Sonntag hat der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, diese Situation kommentiert und erläutert, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt.

„Ich glaube nicht, dass er die Frage gehört hat“, sagte Spicer gegenüber „Spiegel Online“."

Quelle: Sputnik (Deutschland)