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KÜS: Kfz-Überwacher beziehen Position zur Over-the-Air-Übertragung von Fahrzeugdaten

Archivmeldung vom 21.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dipl.-Ing. Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS, begrüßt die im Positionspapier der Überwacher gestellten Forderungen. Bild: "obs/KÜS-Bundesgeschäftsstelle"
Dipl.-Ing. Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS, begrüßt die im Positionspapier der Überwacher gestellten Forderungen. Bild: "obs/KÜS-Bundesgeschäftsstelle"

Die KÜS hat, zusammen mit anderen Kraftfahrzeug-Überwachern, ihre Position zur sogenannten Over-the-Air-Übertragung von Kraftfahrzeugdaten klargestellt. In einer gemeinsamen Aktion der Fahrzeug-Überwacher geht es um die zunehmende Übertragung von Fahrzeugdaten per Funk, etwa über die Mobilfunkschnittstelle.

Die Anforderungen an die sicherheits- und umweltrelevante Prüfung moderner Fahrzeuge müssen nach Meinung der unabhängigen Prüforganisationen neu definiert werden. Für die hoheitliche Aufgabe der Fahrzeugüberwachung durch dazu befugte Stellen muss ein vollumfänglicher, diskriminierungsfreier und unentgeltlicher Zugriff auf Fahrzeugdaten Over-the-Air möglich sein. Er ist die Grundlage für die unabhängige Fahrzeuguntersuchung im digitalen Zeitalter.

Zugang zu Fahrzeugdaten, deren Speicherung und Verwaltung muss über eine neutrale, von den Herstellern unabhängige Fahrzeugdatenplattform, ein TrustCenter, erfolgen. Diese soll von einer beliehenen, also hoheitlichen Stelle betrieben werden. Gefordert wird eine Zertifizierung des gesamten Weitergabeprozesses von Fahrzeugdaten durch die herstellerunabhängige Fahrzeugdatenplattform. Eine Standardisierung wird mittelfristig angestrebt, ebenso die Verankerung in den internationalen Typgenehmigungsvorschriften von Fahrzeugen.

Der Verfügungsberechtigte über die Fahrzeugdaten ist der Fahrzeugnutzer. Die Fahrzeugdatenplattform ist die praxisgerechte Lösung für die Einwilligung in die Nutzung und Weitergabe von Fahrzeugdaten, wobei die Verwendung der Daten transparent und für den Nutzer nachvollziehbar sein muss.

Die Over-the-Air-Fahrzeuguntersuchung soll als sinnvolle Ergänzung zur periodischen Fahrzeugüberwachung installiert werden. Grund hierfür ist die Zunahme automatisierter Fahrfunktionen und die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge. Eine kontinuierliche Fahrzeugüberwachung mit der Überprüfung von Softwareupdates soll ermöglichen, jederzeit die Fahrzeugsicherheit und Umweltverträglichkeit festzustellen. Berechtigte Dritte sollen einen kontrollierten Zugriff erhalten.

Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS, unterstützt das Positionspapier: "Nur mit einem wie hier beschriebenen sicheren Zugriff auf die Fahrzeugdaten ist eine kontinuierliche und konsequente Fahrzeuguntersuchung möglich. Dabei muss der Datenschutz eine wichtige Position einnehmen."

Mit ihrem hochmodernen und hochsicheren Rechenzentrum sieht sich die KÜS für die zukünftig wachsenden Aufgaben der Fahrzeuguntersuchung, auch im Bereich der zu schaffenden Fahrzeugdatenplattform, bestens gerüstet.

Quelle: KÜS-Bundesgeschäftsstelle (ots)

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