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Saarland bekommt auch Ausgangssperre

Archivmeldung vom 20.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gefängnis, Gefängniszelle, Gefangener und hinter Gittern (Symbolbild)
Gefängnis, Gefängniszelle, Gefangener und hinter Gittern (Symbolbild)

Bild: Pixabay / Alex Van

Nach Bayern wird auch das Saarland eine Ausgangssperre bekommen. "Ich werde dem Ministerrat vorschlagen, noch heute eine Allgemeinverfügung für eine Ausgangsbeschränkung zu verabschieden und mit sofortiger Wirkung die Restaurants im Saarland für Gäste zu schließen, sodass nur noch Abverkauf oder Lieferung erlaubt sind", sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Freitag.

Er hätte sich gewünscht, dies im Geleitzug der anderen Bundesländer auf den Weg zu bringen, um eine einheitliche Lösung herbeizuführen. "Allerdings steht das Saarland als Grenzland zum Risikogebiet Grand Est vor einer besonders schwierigen Herausforderung", sagte Hans. Leider gebe es "nach wie vor zu viele Menschen, die unsere Anordnungen nicht ernst nehmen".

Nach Daten der dts Nachrichtenagentur gibt es 24 Infektionen je 100.000 Einwohner im Saarland eine etwas höhere Dichte als bundesweit, wo der Wert bei 23 liegt. Am Freitagmittag hatte Bayern schon eine weitreichende Ausgangssperre verhängt, die ab Samstag gültig ist. Dann sind im Wesentlichen nur noch Wege zur Arbeit und zum Einkaufen erlaubt, Sport oder Spazieren gehen nur noch alleine oder mit der Familie. In Hessen werden ab Samstagmittag Restaurants und Gaststätten geschlossen. Bis zu fünf Menschen dürfen sich aber weiterhin zeitgleich treffen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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