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"Spiegel": Bundesregierung streicht Zuschuss für Bau neuer Kohle- und Gaskraftwerke

Archivmeldung vom 20.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Hans - Jürgen Distelkamp / pixelio.de
Bild: Hans - Jürgen Distelkamp / pixelio.de

Die Bundesregierung verabschiedet sich offenbar von einem für sie einst wichtigen Projekt der Energiewende. Sie will den Bau von effizienten Kohle- und Gaskraftwerken nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" jetzt doch nicht finanziell unterstützen. Das "Kraftwerksförderprogramm" werde "nicht weiter - verfolgt", antwortete das Bundeswirtschaftsministerium auf eine Anfrage des Grünen-Energieexperten Oliver Krischer.

Dieser begrüßt das Aus als "Ende eines Holzwegs". Die Bundesregierung hatte das Programm in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro im Sommer 2011 beschlossen, um die befürchtete Stromlücke nach dem Abschalten von Atomkraftwerken auszugleichen. Der Neubau von Kohle- und Gaskraftwerken sollte dafür mit bis zu 15 Prozent bezuschusst werden. Nach Angaben des Ministeriums ist das Programm vor allem wegen "restriktiver" Vorgaben der EU-Kommission für die Bewilligung der Subventionen gestrichen worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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