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Städte-und Gemeindebund kritisiert "Pauschalbewertungen" im Armutsbericht des Paritätischen - Lösungsmöglichkeiten?

Archivmeldung vom 02.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Christian Pohl / pixelio.de
Bild: Christian Pohl / pixelio.de

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat den Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands als "zu pauschal" kritisiert. Personen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnitts aller Deutschen zur Verfügung haben, würden darin generell als arm bezeichnet, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Er warnte vor derart "undifferenzierten Bewertungen". Sie sagten nichts aus über die tatsächliche Situation eines Menschen und bedeuteten schon gar nicht, dass diese "abgehängt" seien, wie der Paritätische behaupte. So gebe es 2,8 Millionen Studierende in Deutschland. Hunderttausende von ihnen gelten demnach als "arm", da sie in der Regel weniger als 60 Prozent an Einnahmen hätten als die übrige Bevölkerung. Aber gerade Studierende seien gesellschaftspolitisch besonders aktiv und sähen sich zu Recht als die zukünftige Leistungselite unseres Landes, sagte Landsberg.

Der kommunale Verband lehnte ferner Forderungen nach weiteren sozialen Leistungen ab. Der Bund gebe dafür schon jetzt über 52 Prozent seines Gesamthaushaltes aus, nämlich 171 Milliarden Euro pro Jahr. Auch die Sozialleistungen der Kommunen stiegen ungebremst. "Wer die soziale Situation in Deutschland weiter verbessern will, muss mehr in Bildung, Infrastruktur und Arbeitsplätze investieren und die finanzschwachen Kommunen stärken, damit sie regional gezielt gegen Armut vorgehen können", erklärte Landsberg.

Anm. d. Red.: Ein Wechsel des Geldsystems von dem derzeiten schuldenbasierenden Zinssystem auf ein guthabenbasierendes mit Zinsverbot würde die Armut in Deutschland schlagartig beenden. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes gehen derzeit 81,9% der Arbeitsleistung direkt oder indirekt an die Banken.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots) / André Ott

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