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Ärztepräsident rechnet noch mit vier schweren Monaten

Archivmeldung vom 02.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, geht davon aus, dass beim Coronagipfel zwischen Bund und Ländern am 5. Januar die Verlängerung des derzeitigen Lockdowns "sicherlich" beschlossen wird.

Der "Bild" sagte Reinhardt: "Das wichtigste ist, dass man den Menschen klarmacht, dass wir jetzt noch vor zwei, drei, vier Monaten stehen, die Anstrengungen von allen erfordern." Schließlich stünden die Krankenhäuser derzeit am Rand der Überlastung. "Ich weiß, dass sowohl ärztliches aber auch pflegerisches Personal definitiv am Rande der Leistungsfähigkeit tätig ist. Die rein numerischen Kapazitäten sind zu über 90 Prozent ausgelastet", sagte Reinhardt der "Bild".

Für das Jahr wünsche er sich, "dass man den beschäftigten in den Krankenhäusern sagt, ihr müsst euch um euren Arbeitsplatz und über die wirtschaftliche Situation eures Krankenhaus in den nächsten drei bis sechs Monaten überhaupt keine Gedanken machen". Überbrückungshilfen sollten zügig und unbürokratisch fließen. Zuletzt hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Gehältergarantie für Beschäftigte in Krankenhäusern ausgesprochen. Wegen der Corona-Pandemie befürchten viele Krankenhäuser finanzielle Engpässe in den kommenden Monaten. Durch die Impfstoffe gebe es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie in diesem Jahr, erklärte Reinhardt gegenüber "Bild". "Mitte des Jahres" könnte Deutschland "deutlich besser" dastehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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