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dieBasis NRW kritisiert Teststrategie und Inzidenzwert-Ermittlung

Archivmeldung vom 28.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
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Bild: Die Basis

Der Landesvorstand von dieBasis NRW lehnt den sogenannten „Inzidenzwert“ als alleinigen Maßstab für Corona-Schutzmaßnahmen entschieden ab und fordert epidemiologisch relevante Indikatoren zur Einschätzung des Infektionsgeschehens. „Wir testen uns von Lockdown zu Lockdown! Das ist ein politischer Irrweg zum Schaden der Allgemeinheit“, so Bodo Oepen, Landesvorsitzender der Partei dieBasis NRW.

Zu der mangelnden Aussagekraft des nicht standardisierten PCR-Tests komme jetzt noch die massive Verzerrung der Inzidenzwerte durch Massenschnelltests bei Symptomlosen. Auf dieser Basis könne die Sieben-TageInzidenz kein relevanter Richtwert für Maßnahmen sein. Am 20. Januar 2021 hatte die WHO darauf hingewiesen, dass bei PCR-Tests die Zyklen, die der Test durchlaufen hat (ct-Wert), berücksichtigt werden müssen, und auf das Risiko falsch positiver Testergebnisse verwiesen.

Wie der Erfinder des Testverfahrens, Kary Mullis, warnte, kann man mit diesem Test alles in jedem nachweisen, sofern man die Zyklusschwelle hoch genug ansetzt. Ein positiver PCR-Test ist demnach auch nicht gleichbedeutend mit Infektiosität, denn der PCR Test kann nicht zwischen lebendem und totem Virenmaterial unterscheiden. Er kann auch keine Erkrankung feststellen. Die von der WHO empfohlene Wiederholung des Tests und der Abgleich mit Symptomen werden hierzulande jedoch nicht umgesetzt. Zu diesem fragwürdigen Umgang mit PCR-Testergebnissen kommen jetzt noch die Massenschnelltests bei Symptomlosen hinzu. „Dabei ist auch dem RKI bekannt, dass diese Tests in Settings mit symptomlosen Personen höchst unzuverlässige Ergebnisse liefern“, so Oepen.

Kritik an der Sieben-Tage-Inzidenz kommt auch aus der Wissenschaft. So äußert Prof. Dr. Gérard Krause, Epidemiologe am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, in einem Interview mit der Tagesschau: „Dieser Wert war schon immer problematisch, aber inzwischen wird er richtiggehend untauglich. Die Sieben-Tage-Inzidenz entkoppelt sich immer mehr von der eigentlichen gesundheitlichen Lage.“ Prof. Dr. Krause weiter: „Man könnte beispielsweise den Inzidenzwert in die Höhe treiben, wenn man in allen Schulen täglich testen würde.“ Die Massenschnelltests an Symptomlosen in Schulen und Betrieben lehnt der Landesvorstand von dieBasis NRW ab. Oepen betont: „Mit der massiven Ausweitung der Teststrategie führt die Bundesregierung Deutschland in den Dauerlockdown, da selbst bei einem fast völligen Verschwinden der Erreger aufgrund der zahlreichen falsch positiven Tests ganz schnell ein Wert von 100 pro 100.000 erreicht ist. Es genügt ein aussageschwacher PCR-Test eines Symptomlosen pro 1.000 Einwohner, um das ganze Land zu lähmen.“

Datenbasis:

  • https://diebasis-partei.de/
  • https://www.diebasis.nrw/index.php/de-de/
  • https://web.archive.org/web/20210126124821/
  • https://www.who.int/news/item/20-01-2021-whoinformation-notice-for-ivd-users-2020-05
  • https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/infektionsschutzgesetz-111.html

Quelle: dieBasis

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