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Forsa-Chef Güllner: Schulz kann SPD Siegesgewissheit zurückgeben

Archivmeldung vom 24.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Prof. Manfred Güllner
Prof. Manfred Güllner

Bild: CDU/CSU Internetseite

Manfred Güllner, Wahlforscher und Gründer des Forsa-Instituts, hat die voraussichtliche Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten als "positives Signal an die SPD" bezeichnet: "Schulz hat nun die große Chance, der SPD Siegesgewissheit zurückzugeben", sagte Güllner der "Heilbronner Stimme".

Gabriels Sympathiewerte seien "seit 2013 konstant schlecht, Merkel lag trotz Einbußen immer deutlich vor Gabriel in Umfragen zur Kanzlerpräferenz", so der Forsa-Chef. Zudem habe es auch in der eigenen Anhängerschaft und bei den Parteimitgliedern zunehmend Zweifel gegeben, ob man mit Gabriel Chancen auf ein gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl haben würde.

Allerdings sei es abzuwarten, inwiefern Schulz auch als Innenpolitiker sein Profil schärfen werde. "Wir haben damals an Steinbrück gesehen, dass man auch Sympathien und Wohlwollen verspielen kann, und Vorschusslorbeeren schnell verwelken können", fügte Güllner hinzu. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hält die Entscheidung der SPD hingegen für eine Panikreaktion.

"Kandidat Schulz ist das letzte Aufgebot", sagte Scheuer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, auch er werde keinen Erfolg haben. "Wir erleben Panik und Chaos bei der 20-Prozent-SPD." Der Kurs der CSU bleibe unverändert: "Verhindern, dass eine Linksfront mit Rot-Rot-Grün Deutschland runterwirtschaftet."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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