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Landesaufnahmebehörde: Wir bringen wieder mehr Ordnung in die Abläufe

Archivmeldung vom 01.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Asylbewerberheim Bild:  flickrview -  Marcus Sümnick   - CC BY-SA 2.0
Asylbewerberheim Bild: flickrview - Marcus Sümnick - CC BY-SA 2.0

Niedersachsen bewegt sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen "hart an der Grenze" der Belastbarkeit. Trotzdem gelingt es dem Land, "wieder mehr Ordnung in die Abläufe zu bringen", sagte Susanne Graf, Leiterin der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag).

Mehr als 10.000 Flüchtlinge sind landesweit aktuell in Notunterkünften untergebracht, weitere 16.000 in den Häusern der Landesaufnahmebehörde. Graf betonte, man habe "elementare Schritte" unternommen, um die Lage in den Erstaufnahmeeinrichtungen nach den starken Zugängen Anfang September zu konsolidieren und "wieder mehr Ordnung in die Abläufe zu bringen". Als Beispiel verwies sie auf die Landesaufnahmestelle in Bramsche-Hesepe: "Hier haben wir alleine in der vergangenen Woche dafür gesorgt, dass deutlich über 700 Menschen weniger in der Einrichtung sind. In Braunschweig haben wir im gleichen Zeitraum die Einrichtung sogar um annähernd 1000 Menschen entlastet."

Pro Tag nimmt das Land nach den Worten von Graf gegenwärtig 1000 Menschen auf - "mit steigender Tendenz". Sie sagte voraus: "Wir werden also mehr Platz brauchen, sogar deutlich mehr." Eine Größenordnung von mehreren hundert zusätzlichen Plätzen pro Tag bis Ende des Jahres sei nicht unrealistisch: "Und das im Winter, eine Mammut-Aufgabe, vor der alle Bundesländer stehen."

Graf wies zugleich den Vorschlag zurück, Flüchtlinge getrennt nach Nationalität und Religion unterzubringen. "Wir haben andere Probleme. Wir arbeiten erst einmal daran, alle Menschen unterzubringen." Im Übrigen gebe es verschiedene Gründe für Konflikte. Meist gehe es nicht um Differenzen zwischen verschiedenen Ethnien oder Religionen. "Wir haben in den Einrichtungen eine beengte Situation, natürlich gibt es da Probleme. Sie würde es bestimmt auch geben, wenn man deutsche Christen über einen längeren Zeitraum in diesen Einrichtungen hätte. Das ist wohl menschlich."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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